So viel Essen wird nicht gegessen

Unser Ziel: Essensreste reduzieren

Wir haben diese Woche darüber gesprochen, dass die Augen manchmal mehr Hunger haben, als der Bauch eigentlich aufnehmen kann und wie viel wir eigentlich Essen können damit unser Magen optimal gefüllt ist. Dafür hat jedes Kind seine eigene Hand zur Schale gehalten und nun gelernt:

Was in diese Schale herein passt, ist genau die richtige Portionsgröße für unseren Magen- ob Groß ob Klein. Der Hunger und Appetit der Kinder ist jeden Tag unterschiedlich, weshalb es unvermeidlich ist, dass Essen über den täglichen Verbrauch produziert wird. Die Folge: Es bleibt Essen übrig. Doch Reste auf dem Teller sind ganz normal. Die Kinder müssen sich an neue Lebensmittel gewöhnen und gleichzeitig üben wir keinen Zwang auf das Essen aus.

Allein der Resteanfall darf natürlich kein Grund sein, auf neue Lebensmittel zu verzichten. Deshalb macht es Sinn die Portionsgröße erstmal kleiner zu lassen. Wir haben in den letzten Wochen begonnen uns über die Mengen an Übriggebliebenen Essen einen Überblick zu verschaffen und festzuhalten, aus welchen Gründen das Essen entsorgt werden muss. Die Gründe hierfür können vielfältig sein: Schmeckt den Kindern das Essen nicht? Müssen wir anders kalkulieren? Diese Woche haben wir damit begonnen, die Essensreste vom Mittagessen zu wiegen. Um den Kindern das visuell zu verdeutlichen haben wir das gewogene Essen als Sand aufgeschüttet. Und wir sind sehr gespannt- wie voll die Kiste am Ende von vier Wochen sein wird.