Ohne Instrumente musizieren?

„Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist". Victor Hugo.

Musik gehört zu unserem Leben dazu und ist für viele ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Die Vorteile von Musik sind überragend. Um einige Beispiele zu nennen: Musik verbindet, sie hilft Gefühle zu verarbeiten und auszudrücken, sie lässt uns besser schlafen und sie kann dabei helfen Schmerzen zu lindern. In unserem pädagogischen Alltag fördern wir die akustische Wahrnehmung in den unterschiedlichsten Angeboten und Funktionsräumen. Kinder lernen spielerisch verschiedene Geräusche und Klänge zu unterscheiden und diese zu Gegenständen zuzuordnen. Heute haben wir uns im Bewegungsgarten darüber Gedanken gemacht, was man alles zum Musizieren benutzen kann. Als erstes haben wir uns die Schaumstoffwürfel genommen und haben dort mit der Hand draufgehauen. Uns ist aufgefallen je mehr Schaumstoffwürfel wir stapeln desto dumpfer wird der Ton. Danach haben wir uns die Stapelsteine genommen und vorsichtig draufgeschlagen, um zu gucken ob der Ton sich anders anhört, als bei den Schaumstoffwürfeln. Tatsächlich unterscheidet sich der Ton. Auch bei den Stapelsteinen haben wir wieder mehrere gestapelt und das Ergebnis war dasselbe, der Ton wurde auch hier dumpfer. Danach haben wir untersucht, ob sich der Ton verändert, wenn wir mit Korken auf die Stapelsteine Klopfen und uns ist aufgefallen, dass der Ton dadurch heller geworden ist.