Über die Bedeutung des Wickelns

Nur mal gerade schnell wickeln? Nein! Wickelzeit ist auch Beziehungszeit.

Für viele Eltern sind die Eingewöhnungen so langsam abgeschlossen. Auch für unsere pädagogischen Fachkräfte ist dies eine spannende Zeit, denn im Zentrum der Eingewöhnungszeit steht der Beziehungsaufbau zwischen den Kindern und pädagogischen Fachkräften. Dabei spielt das Thema Wickeln eine wichtige Rolle, denn es ist viel mehr als "nur" Hygiene und Pflege. Das Wickeln nimmt eine ganz besondere Rolle ein und ist vor allem in der Anfangszeit ein besonderer Moment, in dem die Kinder individuelle Zuwendung der pädagogischen Fachkräfte erfahren.

Die Wickelsituation wird bei uns also auch als Bildungs- und Beziehungsmoment genutzt. Die 1:1 Situationen sind im pädagogischen Alltag oftmals rar. Während des Wickelns kann sich die pädagogische Fachkraft voll und ganz einem Kind zuwenden, mit dem Kind reden, das Wickeln mit Worten oder Fingerspielen und Liedern begleiten. Die Erzieherinnen und Erzieher gestalten somit eine vertrauensvolle, individuelle und beziehungsbildende Situation.