Aus Elterngesprächen werden Familiengespräche
Die Kinder stehen im Fokus
Bei unserem letzten Konzeptionstag haben wir beschlossen, dass wir die Entwicklungsgespräche umstrukturieren möchten. Bisher fand einmal im Jahr Rund um den Geburtstag des Kindes ein Entwicklungsgespräch zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Familien statt. Nun sprechen wir statt von Entwicklungsgesprächen von Familiengesprächen, die wir nun zwei Mal jährlich durchführen. Bei dem Austausch steht das Kind nach wie vor im Vordergrund, weshalb es ja nur selbstverständlich erscheint, dass Kind an dem Gespräch teilhaben zu lassen. Der regelmäßige Austausch spielt eine wichtige Rolle in der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft und birgt eine Menge Potentiale. In den Gesprächen bekommen die Familien und die pädagogischen Fachkräfte die Chance sich über die Entwicklung der Kinder auszutauschen und Ziele zu vereinbaren. Die Beteiligten tauschen sich in den Familiengesprächen über die Wahrnehmungen und ihre Perspektiven auf die verschiedenen Entwicklungsbereiche aus. Inhalte sind beispielsweise die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes, die Kommunikation und Interaktion des Kindes, das Wohlbefinden, das Essverhalten, Übergänge in besonderen Situationen, Austausch über Werte und Erziehungsvorstellungen und viele mehr. Ein gutes Medium um in das Gespräch zu finden bietet das Portfolio des Kindes. Das Kind kann so das Gespräch eröffnen indem es seine verschiedenen Seiten vorstellt und darüber erzählt. Die ersten Familiengesprächen sind bereits gelaufen und wir, die Eltern sowie die Kinder sind total begeistert.
Diese Vorgehensweise und Umstrukturierung befinden wir als sehr sinnvoll, denn wer weiß mehr über die Kinder als sie selber?